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Was ist BDSM für
mich? |
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Ich bezeichne mich
zwar als Sklavin, wobei ich genauso gut eine Sub
bin. Vielmehr bin ich aber Novizin. Meiner Meinung nach bedeutet Erfahrung
nur bedingt etwas. Novizin deshalb, weil ich mich mit jeder Beziehung aufs
Neue definiere. |
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| Ich hatte bereits das Glück in seiner intensivsten Form ausleben zu dürfen. Jetzt ist diese Sucht wieder aufgewacht, war lange Zeit tief in mir vergraben. Kommt man davon jemals weg? Kann man resistent werden? Ich sicherlich nicht, möchte es nicht mehr missen. Einmal diese Intensität in seiner gesamten Form spüren und man ist süchtig.
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| Lange dauerte es für mich zu erkennen, dass das Leben im Grunde Manipulation unseres Umfeldes ist. Ich bin nicht mehr bereit, aus mir etwas machen zu lassen, was andere sich erträumen, sondern das zu sein, was ich mir wünsche. |
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Im Alltag bin ich eine selbstbewusste, starke Frau. Aber auch nur, wenn ich den Ausgleich habe. Den hole ich mir in Form meiner Neigung bei BDSM. Ich weiß, dass ich durch meine Lebensintensität eine eigene Ausstrahlung besitze. Könnte ich meine Neigung nicht ausleben, würde ich schwächlich werden. Wie eine Pflanze ohne Wasser. Da beißt sich die berühmte „Katze in den Schwanz“. Wäre ich schwach, könnte ich aber auch keine wirkliche Sklavin, Sub, Novizin sein. Denn es ist, und jetzt wird so mancher Top mit den Zähnen knirschen, die Subbie der wahre Dom. |
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Was
nützen mir Fantasien, wenn sie doch nur wie Seifenblasen zerplatzen?
Ich möchte meine Träume leben in seiner ursprünglichsten Form, ohne
Hemmungen und Skrupel. Obwohl uns die Gesellschaft viele Lebensweisen aufzwingen will, sehe ich es als spannend an, diese zu umgehen. Ja, geradezu als Herausforderung ihr zu trotzen. Abgesehen davon wären doch einige „Spielchen“ äusserst uninteressant *zwinker* |
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Doch was ist nun BDSM tatsächlich für mich? Es ist für mich das
Offenbaren der, dem Menschen ureigensten Gefühle und Empfindungen. Nicht
nur diese, die wir so leicht nach aussen tragen
können, wie etwa Freude, Liebe oder Trauer. Sondern die, die tief in
uns versteckt werden und schlummern. Ein großes Maß an Vertrauen, Respekt
und Achtung seinem Partner gegenüber ist nötig. Aber auch viel Zeit, wo sich
eine Einheit bildet, in der Glück, Leidenschaft, Lebenslust und Liebe wachsen
kann. Mein Verständnis für BDSM liegt darin, sich dem Partner voller Vertrauen hinzugeben und zu öffnen ... ihn in sich aufzunehmen, eindringen zu lassen. Beinahe so, als handelt es sich bei den beiden zwar um eigenständige Personen, jedoch mit gemeinsamer Seele. So zu leben birgt enorme Energien in sich, die sogar von Aussenstehenden wahr genommen werden. Seelenverwandtschaft und Kongenialität
... ... das ist mein Verständnis von BDSM |
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Chat-Geschehen (oder auch Alltag?): Seit geraumer Zeit muss ich erkennen, dass die so groß geschriebene Toleranz, die in der Szene so wichtig zu sein scheint, doch mehr aus Lug und Trug besteht ... sich immer mehr Spekulationen im Chat breit machen, deren Wahrheitsgehalt mehr als fragwürdig ist Es lässt mich stark zweifeln, ob diese Äußerungen von Erwachsenen stammen. "Andere verurteilen und verdammen, sofort und ohne viel zu hinterfragen" … Liegt es daran, dass manche den einfachsten Weg des Neides oder Hasses wählen, um ihre eigenen Unfähigkeiten oder Mängel zu kompensieren, anstelle sich mal die Zeit zu nehmen und darüber Gedanken zu machen, was sie selber besser machen könnten? Wie es denn kommt, dass derjenige, den sie da angreifen um so vieles erfolgreicher, anerkannter oder beliebter ist als sie selber es sind? Sich zu fragen, ob denn das was sie
da gelesen, gehört oder sich selber zusammen gedichtet haben auch der
Wahrheit entspricht, ist in meinen Augen die Basis für ein soziales
Miteinander. Mir liegt an kindischem Getratsche ebenso wenig, wie an unsachgemäßen Bemerkungen über Andere. Ich möchte jeden Einzelnen von Euch um das bitten, was Ihr in Euren Aussagen immer so hervor hebt und fordert … leben und leben lassen … Toleranz, Akzeptanz und Respekt … das sollte von jedem das Leitmotiv sein. |