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Ich bin eine Frau so normal wie nur irgendwas und doch um so vieles anders.

Geboren als echte Blondine im Dezember 1959 in Wien, aufgewachsen bis zu einer streitbaren Körpergrösse von 165-167cm und mit Stolz Wienerin.

Mein Herz verströmt verschiedene Arten von Liebe, wo eine davon ganz intensiv meinem Sohn gehört.

Mit einem Lächeln denke ich an meine Freunde, die ich auf besondere Art und Weise schätze. Sie sind es, die einen speziellen Platz in meinem Herzen einnehmen. Mit viel Engagement arbeite ich daran mir diese Freundschaften zu erhalten.

 

Für meine Eltern empfinde ich tiefen Respekt, denn sie hatten es nicht leicht ein Mädchen groß zu ziehen, das in ihrer Art alles das in sich zu vereinen schien, was ihren beiden introvertierten Söhnen fehlt. Während sie noch mit Blauklötzen spielten, zerlegte ich massenweise Radiogeräte.

Neugierig wie ich war, interessierte ich mich bereits mit 12 Jahren für Mopeds (Fahrradfahren war langweilig geworden). Obwohl ich erst Jahre später den Motorrad-Führerschein machte, hatte ich bis dahin bereits mehrere Maschinen zu Schrott gefahren.

Zu einer meiner Leidenschaft zählt die Reiselust. Ob mit Rucksack und nur mit Flugticket nach Indien oder Peru, mit Motorrad nach Island oder Türkei, mit dem Fahrrad an der Küste durch Irland, mit selbst umgebautem, uraltem VW-Bus (Bauchschmerzen, ausreichend Ersatzteile und Werkzeug mit dabei) zum Nordkap bis runter an die südlichste Spitze Spaniens oder ganz auf Touri, mit Leihwagen durch Kalifornien … ich finde es spannend Menschen, ferne Länder und deren Lebensweise zu beobachten, erforschen und kennen zu lernen.

 
Tief in meinem Inneren, schützend eingepackt befindet sich das Andenken an meinen Mann. Kennen gelernt habe ich ihn mit 20 Jahren, geheiratet mit 26. Mit ihm zusammen habe ich nicht 100 sondern 150%ig gelebt. Durch ihn bin ich erwachsen geworden. Er war es, der mir den eigentlichen Sinn des Lebens aufzeigte. Nun versuche ich, so bewusst wie nur irgendwie möglich, mein Leben zu leben.
 


Und genau diese Art Partnerschaft wünsche ich mir. Für mich gibt es keine Graustufen mehr, entweder ich bekomme das Optimum oder ich bleibe Single.

Ich habe viele Männer - interessante Männer - kennen gelernt, voller Hoffnung, dass doch der Richtige dabei sein könnte. Jedoch meinen hohen Erwartungen konnte bisher noch niemand genügen. Es klingt egoistisch, ich weiss, doch würde ich meine Ansprüche verringern, würde ich mich mit der Zeit langweilen oder noch schlimmer, wir würden beide unglücklich.

 

Ich habe aus all diesen kurzen Affären gelernt, bin stärker daraus hervor gegangen und kann nun noch besser definieren, was ich gerne hätte, brauche. Aber auch was ich nicht möchte, und das ist ganz sicher Oberflächlichkeit.

 

*** Das Leben wird rückwärts bedacht, aber vorwärts gelebt! ***